Pool prüfen, bevor du zahlst
Anbieter verkaufen Screenshots. Plattformen sehen Adressen. Das sind die fünf Schritte, die wir vor jeder Zahlung machen würden.
- Echte Stichprobe anfordernKein Screenshot — 20–50 Adressen aus dem echten Pool, möglichst aus dem Subnetz, das du bekommst.
- ASN-Mix prüfenStichprobe nach ASN gruppieren. Liegt fast alles in einem Hosting-ASN, kaufst du weiterverkauften RZ-Platz mit Residential-Label.
- Hosting und Blacklists prüfenStichprobe durch einen Checker mit Hosting/Cloud, Tor-Exits und DROP schicken. Hohe Bad-Quote = Rückrufrisiko.
- Zwei Tage vergleichenStatisches Residential sollte morgen gleich aussehen. Ändert sich Land oder ASN über Nacht, ist es rotierend.
- Belege sichernBericht und IP-Liste vor der Zahlung speichern. Das ist dein Nachweis, falls die Plattform später flaggt.
Tipps
- Lass dir die Länderverteilung schriftlich geben. „Gemischt Europa“ heißt oft ein RZ-Land.
- Ein Pool mit 100 % „residential“ und fast keinen Ausfällen ist verdächtig.
- Erst mit einem eigenen Account testen, dann auf zehn Stores skalieren.
FAQ
Wie viele IPs sollte ich prüfen?
20–50 reichen für den ASN-Mix. Am besten aus dem Subnetz, das du bekommst.
Der Anbieter sagt „statisch residential“ — was prüfen?
ASN und Hosting-Flag, und ob dieselben IPs zwei Tage später noch im selben Netz sind.
Stichprobe okay, Plattform flaggt trotzdem?
Die IP ist nur ein Signal. Gerät, Zahlung und Verhalten zählen auch — ein schlechter Pool verschlechtert aber alles.
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